21/03 2007
Schneller als der Borkenkäfer: Rhenus bringt Bruchholz-Abfuhr auf Touren
Die Bewältigung der Waldschäden nach dem Orkan "Kyrill" läuft auf Hochtouren. Bei der Abfuhr der umgestürzten Bäume zählt jeder Tag - sonst droht Schädlingsbefall. Rhenus hat deshalb für Bruchholz aus dem Sauerland eine leistungsfähige Transportkette Richtung Oberrhein organisiert..
"Allein im Sauerland müssen nach dem Sturm etwa zehn Millionen Festmeter Bruchholz beseitigt werden", berichtet Dirk Gemmer, Leiter Binnenschifffahrt bei Rhenus PartnerShip in Duisburg. "Da die Gefahr besteht, dass der Borkenkäfer das Holz im Laufe des Jahres unbrauchbar macht, ist bei der Abfuhr des Stammholzes höchste Eile geboten."
Verarbeitet wird das Bruchholz unter anderem von süddeutschen Sägewerken - den Schiffstransport ab Dortmund organisiert Rhenus. Die Stämme werden an Ort und Stelle im Sauerland aufbereitet und "reisefertig" gemacht; Lkw bringen die Ladung zum Rhenus-Gelände im Dortmunder Hafen. Bei Bedarf wird das Material dort gelagert und anschließend mit Hydraulikgerät aufs Binnenschiff umgeschlagen.
Die ersten Transporte hat Rhenus Mitte Februar abgewickelt, die Folgen von "Kyrill" werden den Logistikdienstleister aber noch eine Weile beschäftigen: "Wir erwarten, dass allein die Binnenschiffstransporte zu den Oberrhein- und weiteren süddeutschen Binnenhäfen innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Volumen von mehreren Hunderttausend Festmeter erreichen", so Gemmer.
Über Rhenus
Die Rhenus-Gruppe zählt mit einem Umsatz von 2,5 Mrd. EUR
zu den führenden Logistikdienstleister. Mit über 13.000 Beschäftigten ist Rhenus an 200 Standorten weltweit präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.

